Was ist denn bloß mit der Jugend los? Jugendliche trinken immer mehr Alkohol, und das immer öfter und immer härter, schreibt die WAZ. Laut Frankfurter Rundschau zählen immer mehr Mädchen zu den jugendlichen Kampftrinkern. Und auch Spiegel Online meldet, dass die jungen Leute immer früher und immer mehr zum Alkohol greifen. Zudem sei auch das Kiffen weit verbreitet.
Aber kann man das den Jugendlichen vorwerfen? Schließlich sind sie von Marihuana-Dealern geradezu umringt: "Immer mehr Coffeeshops werden an die deutsche Grenze verlegt - die niederländischen Drogengeschäften rücken immer näher an die Landesgrenzen", berichten heute etwa die Stuttgarter Nachrichten. Eine mögliche Folge von diesem ganzen Drogennehmen ist im örtlichen Konkurrenzblatt, der Stuttgarter Zeitung nachzulesen: "Immer mehr Jugendliche entwickeln sich zu Schulverweigerern."
Das sollte aber niemand so verstehen, dass die jungen Menschen einfach zu faul für die Schule sind und stattdessen lieber zuhause rumsitzen, um mit Kumpels einen Joint zu rauchen. Nein, das Nachwuchs hat ernsthafte Probleme! Zum Beispiel in Berlin: Dort werden immer mehr Kinder vernachlässigt und/oder misshandelt. Oder in Japan: "Immer mehr Jugendliche nehmen sich das Leben", berichtet der Bonner General-Anzeiger aus Tokio unter der Überschrift "Lieber tot als sinnlos leben". Der Freitod gelte dort als akzeptabler Ausweg aus persönlichen Krisen. In Japans Schamkultur kämen viele gar nicht auf die Idee, Hilfe bei anderen zu suchen.
Das ist in Deutschland glücklicherweise anders. Wir haben da zum Beispiel die Telefonseelsorge. Und die haben wir auch dringend nötig. Denn: "Immer mehr junge Leute suchen Hilfe - Telefonseelsorge gefragt", lesen wir in der Stuttgarter Zeitung, die diese Woche offenbar eine "Immer mehr Jugendliche.."-Themenwoche veranstaltet. Worüber wird bei der Telefonseelsorge gesprochen? Hautkrebs ist sicherlich eines der heißen Themen. "Ein Übermaß an Sonne in der Jugend steigert das Hautkrebsrisiko erheblich", weil immer mehr Kinder und Jugendliche regelmäßig die Sonnenbank frequentieren", meldet nämlich "Die Welt". Deshalb setzen sich Experten für ein Sonnenbankverbot für unter 18-Jährige ein. Die Jugend soll schließlich auch noch erleben, was es heißt erwachsen zu werden.
Das Erwachsenwerden ist übrigens kein schönes Gefühl, was zurzeit auch der niedlichste Eisbär Berlins am eigenen Leib verspürt. Von den merkwürdigen Verändungen am Körper des Bären berichtet diese Woche das "Deutschlandradio Kultur" unter dem Titel: "Knut ist immer weniger süß". Er ist jetzt fünf Monate alt, wiegt schon 18 Kilo und das ehemals kuschelige weiße Fell habe bereits einen leichten Gelbton angenommen. Die nächsten Monate und Jahre bringen für Knut wohl noch mehr Unheil mit sich: "Würden Eisbären im Zoo gehalten oder gar mit der Flasche aufgezogen wie Knut, dann seien Verhaltensstörungen mehr als wahrscheinlich", meint das Deutschlandradio. Mit der Flasche aufgezogen zu werden ist ja nicht nur der tierischen sondern auch der menschlichen Jugend alles andere als fremd. Wenn wir Knut also demnächst beim Komasaufen treffen, wissen wir wenigstens woran es lag.
Aber kann man das den Jugendlichen vorwerfen? Schließlich sind sie von Marihuana-Dealern geradezu umringt: "Immer mehr Coffeeshops werden an die deutsche Grenze verlegt - die niederländischen Drogengeschäften rücken immer näher an die Landesgrenzen", berichten heute etwa die Stuttgarter Nachrichten. Eine mögliche Folge von diesem ganzen Drogennehmen ist im örtlichen Konkurrenzblatt, der Stuttgarter Zeitung nachzulesen: "Immer mehr Jugendliche entwickeln sich zu Schulverweigerern."
Das sollte aber niemand so verstehen, dass die jungen Menschen einfach zu faul für die Schule sind und stattdessen lieber zuhause rumsitzen, um mit Kumpels einen Joint zu rauchen. Nein, das Nachwuchs hat ernsthafte Probleme! Zum Beispiel in Berlin: Dort werden immer mehr Kinder vernachlässigt und/oder misshandelt. Oder in Japan: "Immer mehr Jugendliche nehmen sich das Leben", berichtet der Bonner General-Anzeiger aus Tokio unter der Überschrift "Lieber tot als sinnlos leben". Der Freitod gelte dort als akzeptabler Ausweg aus persönlichen Krisen. In Japans Schamkultur kämen viele gar nicht auf die Idee, Hilfe bei anderen zu suchen.
Das ist in Deutschland glücklicherweise anders. Wir haben da zum Beispiel die Telefonseelsorge. Und die haben wir auch dringend nötig. Denn: "Immer mehr junge Leute suchen Hilfe - Telefonseelsorge gefragt", lesen wir in der Stuttgarter Zeitung, die diese Woche offenbar eine "Immer mehr Jugendliche.."-Themenwoche veranstaltet. Worüber wird bei der Telefonseelsorge gesprochen? Hautkrebs ist sicherlich eines der heißen Themen. "Ein Übermaß an Sonne in der Jugend steigert das Hautkrebsrisiko erheblich", weil immer mehr Kinder und Jugendliche regelmäßig die Sonnenbank frequentieren", meldet nämlich "Die Welt". Deshalb setzen sich Experten für ein Sonnenbankverbot für unter 18-Jährige ein. Die Jugend soll schließlich auch noch erleben, was es heißt erwachsen zu werden.
Das Erwachsenwerden ist übrigens kein schönes Gefühl, was zurzeit auch der niedlichste Eisbär Berlins am eigenen Leib verspürt. Von den merkwürdigen Verändungen am Körper des Bären berichtet diese Woche das "Deutschlandradio Kultur" unter dem Titel: "Knut ist immer weniger süß". Er ist jetzt fünf Monate alt, wiegt schon 18 Kilo und das ehemals kuschelige weiße Fell habe bereits einen leichten Gelbton angenommen. Die nächsten Monate und Jahre bringen für Knut wohl noch mehr Unheil mit sich: "Würden Eisbären im Zoo gehalten oder gar mit der Flasche aufgezogen wie Knut, dann seien Verhaltensstörungen mehr als wahrscheinlich", meint das Deutschlandradio. Mit der Flasche aufgezogen zu werden ist ja nicht nur der tierischen sondern auch der menschlichen Jugend alles andere als fremd. Wenn wir Knut also demnächst beim Komasaufen treffen, wissen wir wenigstens woran es lag.
5. Mai, 14:07
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